Schwerer Motorradunfall auf der A-3 Ermittlungen zu toter Frau aus Emskirchen Taxiunternehmer bekommt Bewährungesstrafe Ein schwerer Unfall hat heute morgen den Verkehr auf der A3 lahmgelegt. Zwischen Frauenaurach und dem Kreuz Fürth/Erlangen kollidierte ein Motorrad mit einem Lkw. Der 45-jährige Motorradfahrer wechselte dabei von der linken auf die mittlere Spur. Zeitgleich wechselte eine 54-jährige Lkw-Fahrerin von der rechten auf die mittlere Spur. Der Kradfahrer berührte den Laster schließlich am Heck und stürzte. Dabei zog sich der Mann so schwere Verletzungen zu, dass er noch vor Ort reanimiert werden musste. Anschließend kam er in eine Klinik. Die 54-jährige Lkw-Fahrerin erlitt einen Schock. Die Autobahn musste in Richtung Nürnberg komplett gesperrt werden. Bis zu 20 Kilometer Stau waren die Folge. Ausserdem kam es im stockenden Verkehr zu vier weiteren Unfällen. Im Fall der toten Frau aus der Aisch laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Wie die Polizei jetzt bekannt gab, ist am Wochenende ein Mann zur Überprüfung seines Alibis vorübergehend festgenommen worden. Er habe aber nach kurzer Zeit wieder gehen können, so ein Sprecher. Der Mann sei aus dem Kreis der Nachbarn, Freunde und Bekannten der 32jährigen aus Emskirchen. Unterdessen läuft die Spurensuche am Wagen der Toten und auch die rechts-medizinischen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Frau war vergangenen Dienstag nahe Gerhardshofen tot aus der Aisch geborgen worden. Ein Nürnberger Taxiunternehmer hat Fiskus und Sozialversicherung um eine dreiviertel Million Euro geprellt. Deshalb wurde er heute zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Auperdem muss der Taxiunternehmer den entstandenen finanzielle Schaden begleichen. Der 55 alte Nürnberger hatte seine rund 30 Mitarbeiter angewiesen, am Ende ihrer Schicht die Hälfte des Tagesumsatzes als Schwarzlohn zu entnehmen. Lediglich für die anderen 50 Prozent der Einnahmen entrichtete er Steuer und Sozialabgaben ordnungsgemäß.


